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Obwohl man bei Käsekuchen oder auch Quarkkuchen eigentlich immer das Rezept der Familie nehmen soll, habe ich ein anderes sehr gutes Rezept gefunden, was ich nur empfehlen kann.
Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zubereiten. Dazu die Zutaten mischen, als letztes die Butterstücke dazugeben und alles mit gekühlten Händen schnell durchkneten.
Den Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine gefettete Springform mit dem Teig dünn auskleiden und ca. 15 Minuten backen (evtl. mit trockenen Bohnen blindbacken, d.h. über den Teig nochmals Backpapier kleiden und Bohnen einfüllen, damit der Teig nicht vom Rand runterklappt).
Für die Füllung die Zutaten außer dem letzten Posten verrühren.
Die restlichen Eiweiß und den Zucker zusammen steif schlagen und mit der flüssigen Butter vorsichtig unterrühren.
Den Belag auf den Boden füllen und das Ganze bei 180°C (Elektroherd, vorgeheizt) ca. 40 Minuten backen.
Den Kuchen ca. 1 Stunde abkühlen lassen und dann aus der Form lösen.
Als Variante kann man Kirschen, Stachelbeeren oder andere Früchte zu Kompott kochen (500g Früchte, 100g Zucker aufkochen und mit 3 Esslöffeln Stärke binden, nochmals aufkochen) und auf dem gebackenen Boden verteilen. Dann muss man eben ein wenig von der Füllung wegwerfen...
Diese Idee fand ich einfach toll, das Ergebnis bestätigt mich!
Bei der Füllung verwendet man dazu etwas weniger Quark (statt 500g nur ca. 375g bzw. 1 1/2 Packungen), dafür ergänzt man ca. 200ml Kokosnussmilch und ca. 400g leicht pürierte Ananas. Zum Binden fügt man zusätzlich 2 Esslöffel Stärke hinzu, damit die Füllung nicht zu flüssig wird. Außerdem macht sich noch etwas mehr Vanille-Aroma gut, ich verwendete eine Packung Dr. Oetker "Finesse" (ein kleines Alu-Tütchen), das ist sehr gut und etwas preiswerter als echte Vanille.